Erotische Kurzgeschichte
Heike fuhr erschreckt zusammen. Sie spürte, wie sich heisse Lippen an ihrem noch heisseren Schlösschen festsaugten und die Zungenspitze den Kitzler stiess. Das erlebte sie zum ersten Mal in ihrem Leben. Es dauerte ein paar Minuten, bis eine gewisse Peinlichkeit und Zurückhaltung überwunden war. Immer wieder forderte Judith auf, dass sie sich vollkommen entspannen sollte. Das tat sie dann schliesslich auch. "Du kleines Ferkel" schrie sie, "oh, es ist wundervoll...das ist ja nicht auszuhalten...bitte, bitte, hör ja nicht auf." Sie merkte nicht, wie widersprüchlich ihre ausgestossenen Worte waren. Der Leib allerdings verriet die Wahrheit. Er vibrierte, zuckte und warf sich den noch nie erfahrenen Reizen entgegen.
Es dauerte nicht lange, bis Heike das dringende Bedürfnis verspürte, ihre Lippen ebenfalls auf die Pussy der Freundin zu drücken. Dazu war allerdings die schmale Couch nicht mehr der richtige Spielort. Ausgelassen tobten sie ins Schlafzimmer. Herrlich Platz hatten sie in Judiths Bett. Die Leiber wälzten sich wollüstig umeinander. Sie probierten die neunundsechziger Stellung in allen möglichen Variationen. Einmal lag Judith unten und einmal Heike. Am Ende waren sie mit der bequemeren Seitenlage am zufriedensten. Heike konnte gar nicht damit fertig werde, dass sie an diesem Abend gleich dreimal einen Orgasmus bekommen hatte. Eigentlich fehlte ihr nur noch eine Kleinigkeit zu ihrem vollständigen Glück. In dieser Situation sehnte sie sich nach einem heftigen Quickie, wie sie ihn von ihrem Ex kannte. Da gestand sie auch kleinlaut ein. Judith konnte sie damit nicht schocken. Die hatte früher bei Spielchen mit dem eigenen Geschlecht ähnliche Gelüste, wenn die Wogen schon ganz hoch geschlagen waren. Sie ging sofort auf Heikes Wunsch ein, öffnete ihren Nachschrank und angelte zwischen ihren Spielzeugen nach so einem Latexpenis zum umschnallen. Heike lachte sich bald tot, als die Freundin mit der angelegten Männlichkeit zwischen ihre Schenkel stieg. Das Bild war auch zu kurios. Oben eine reife Frau mit herrlichen Brüsten und unten das mächtige Ding, das ziemlich natürlich aussah. Liebend gern nahm Heike ihre Beine ganz weit und hoch an die Brüste. "Stoss schon zu", trieb sie an. Nach den ersten Stössen schlug sie ihre Beine um die Hüften des Aushilfsmannes und machte fleissig mit. Ihre Brüste walkte und streichelte sie dazu mit eigenen Händen. Der vierter Höhepunkt liess nicht lange auf sich warten. Herrlich, als der kam, da wurde nichts kleiner und schlapper in ihr. Judith schwang weiter ihre Hüften bis Heike rundum zufrieden abwinkte.
Während der nächsten Wochen blieb Heikes kleine Wohnung fast völlig ungenutzt, dann kündigte sie und zog fest bei ihrer besten Freundin ein.
Ende